Donnerstag, 3. November 2011

Chanel - Bleu de Chanel

Heute gibt es wieder einmal Neuigkeiten aus dem Hause Chanel. Dort wird uns der Duft „Bleu de Chanel“ in einem neuen Flakon präsentiert, der als männlich radikal vorgestellt wird. Der quadratisch anmutende Flakon strahlt allerdings für mich immer noch weniger ein „unerschütterliches Selbstbewusstsein“ (Zitat Douglas.de) aus, sondern mehr den subtilen Charme einer Flasche Korn aus dem Kassenregal des Supermarkts. Schade eigentlich, da ich ein großer Fan von Jacques Polge, dem Chefdesigner für Parfumkreationen bei Chanel bin.



Sein Werk Bleu de Chanel hätte etwas würdigeres und aufregenderes verdient, da es sich, wie zu erwarten, brav in die lange Erfolgsliste des Duftmeisters aus Grasse einordnet, der sich nun schon immerhin 33 Jahren um die Duftkreationen von Chanel kümmert.

Aber nun zu Bleu de Chanel. Was darf man erwarten? Bleu de Chanel (50ml für knapp 55€) ist ein solides Parfum, welches all die Ansprüche erfüllt, die man an ein Traditionshaus wie Chanel stellt. Sicherlich keine Revolution, als es 2010 vorgestellt wurde, aber durchaus noch meilenweit vor den vergleichbaren Kreationen anderer Häuser wie etwa Davidoffs’s Cool Water, da es eben nicht so aufdringlich und direkt die Nase in Beschlag nimmt, sondern dezent und mit viel Charme die Lust am Duft erweckt.

Die Mischung aus fruchtiger Limette, gemischt mit Zeder und Sandelholz und dazu etwas Ingwer und Weihrauch runden das Duftpaket rundum ab und machen ihn sehr angenehm zu tragen.

Der Zielgruppe dürfte es gefallen, die ich bei der Generation ab 35 sehe, welche nicht mehr ganz zu den jugendlich leichten Düften gezählt wird, aber auch noch nicht diese Leichtigkeit des Seins vollkommen abgelegt hat.

Von mir daher 4 von 5 Nasen und eine Kaufempfehlung! :)

1 Kommentar:

  1. Mir ist Bleu de Chanel zu aufdringlich. Habe einmal eine Miniatur Version geschenkt bekommen. Trage es wenn ich z.B. zu einer Hochzeit eingeladen bin, da passt es rein. Für den Arbeitsalltag ist es mir zu penetrant. Der neue Flakon ist nicht gerade ein Meisterstück geworden... Look like a Flachmann!

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