Donnerstag, 20. Oktober 2011

Der Duft der Welt!

Jeder von uns kennt es und ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und behaupte jeder von uns benutzt es. Parfüm! Wir haben es in Fläschchen, in Flakons oder in kleinen Musterpackungen. Es riecht blumig, herb, natürlich, exotisch oder im schlechtesten Fall nur noch nach Alkohol. Aber woher kommt das?




Zuerst muss man bedenken, dass Parfum genauso zerbrechlich ist wie seine Duftkomposition. Man sollte daher sein Parfum nicht an jedem beliebigen Ort aufbewahren sondern an einem Platz, der dafür gute Bedingungen bereithält. Hier eignen sich Orte, die kühl sind und vor Licht geschützt. Weniger ideal ist das Badezimmer, welches meist doch immer wieder durch Heizvorgänge große Temperaturschwankungen aufweist. Auch sollten die Behälter immer geschlossen aufbewahrt werden. Dies ist bei den meisten Flakons heutzutage zwar durch die Mechanik der Flasche sichergestellt, weshalb ein Aufschrauben des Sprühkopfes vermieden werden solle, auch wenn man nur einmal kurz eine Nase voll daraus nehmen möchte. Denn mit diesem öffnen entweicht ein Großteil der enthaltenen Duftstoffe. Also stark bleiben und lieber den Duft direkt aus dem Zerstäuber genießen. Man hat langfristig mehr davon.

Wenn man dies beachtet, dann hat man eigentlich schon fast alles richtig gemacht. Aber was kann man noch verbessern, um das maximale aus seinem Parfum heraus zu kitzeln? Nun, vielleicht das auftragen. Bei den meisten gibt es eigentlich nur zwei zentrale Arten, wie die meisten Parfum auftragen. Auf die Handgelenke oder das durchlaufen einer Sprühwolke mit dem Oberkörper. Aber welche Methode ist die richtige? Hier gehen zwar die Meinungen in den Feinheiten etwas auseinander, jedoch wird von Parfumkennern nur eine Methode favorisiert. Das Auftragen auf Körperstellen, welche nur mit dünner Haut bedeckt ist, scheint hier die Methode der Wahl zu sein. Also Handgelenk, Hals, Ohrläppchen oder auch die Schläfen bieten sich hier an. Warum? Nun, durch die dünne Haut hat man eine nähere Verbindung zum Blutkreislauf und es dringt dadurch mehr Körperwärme nach außen. Diese Wärme hilft dem Parfüm, seine Duftkomposition gut zu entfalten. Was man unter keinen Umständen tun sollte ist, dass aufgetragene Parfüm ein- bzw. zu verreiben. Dies zerstört Moleküle und der Duft kann sich nicht an der Haut halten und verfliegt schneller.

Ich für meinen Teil, lasse auch einmal gerne den guten Duft eines meiner Parfums in der Wohnung freien Lauf. Zu Anfangs versprühte ich dabei Unmengen an Parfum, was das Ganze zu einem doch recht teuren Freizeitvergnügen gemacht hat. Abhilfe schaffte daher eine eher zufällige Gegebenheit.

Nach einem Besuch in meiner Lieblingsparfümerie habe ich beim ausziehen meiner Jacke, die Teststreifen, die dort verwendet werden (aus Papier oder so eine Art Karton) aus meinen Taschen gekramt und auf die Heizung gelegt. Dort habe ich sie dann unterbewusst vergessen. Und siehe da, der Duft verteilte sich durch die Wärme sehr fein und unaufdringlich durch die ganze Wohnung. Seitdem verwende ich diese gezielt mit meinen Lieblingsdüften. Die Streifen hierzu kann man sich in Parfümerien erwerben. Meist werden diese gegen einen Obolus verkauft oder manchmal auch verschenkt. Natürlich kann man sich diese wohl auch selbst herstellen, indem man saugfähiges Papier einfach in Streifen schneidet und verwendet. Jeder also, wie es ihm lieber ist.

Auch leere Fläschchen verwende ich noch weiter, indem ich diese dann öffne (ja, jetzt wäre der richtige Zeitpunkt) und in ein Regal stelle. So verteilt sich der Duft auch nochmal eine ganze Zeit.

Wenn man diese Punkte etwas beachtet, dann hat man sehr lange etwas von seinen Lieblingen. Probiert es doch mal aus. Vielleicht kennt auch ihr einige Tipps? Na dann her damit!

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